Fettsüchtig – wie man aus dem Teufelskreis ausbrechen kann

Fettleibigkeit oder auch Adipositas genannt, ist die Ansammlung von zu viel Fettgewebe. Übersteigt die Energiezufuhr den Energieverbrauch, wird man fettsüchtig. Die Folgen sind nicht auszudenken und es ist erwiesen, dass eine kürzere Lebenserwartung vorhanden ist.

Fettsüchtig – wie man aus dem Teufelskreis ausbrechen kann

Fettsuechtig-300x241 in Fettsüchtig - wie man aus dem Teufelskreis ausbrechen kannUm festzustellen, ob jemand fettsüchtig ist, wird der BMI, der Body-Mass-Index, errechnet. Das geschieht mittels der Körpergröße und dem Gewicht. Liegt eine Fettleibigkeit vor, ist der Wert über 30. Fettsüchtig kann man durch unterschiedlichste Einflüsse werden. Es kann bereits eine Erbanlage sein. Es kann aber auch die allgemeine Lebensweise, die falsche Ernährung und zu wenig Bewegung zu Fettleibigkeit führen. Auch seelische Faktoren, Stress, Depressionen sind Auslöser und machen fettsüchtig.
Als Folgekrankheiten können Schilddrüsenunterfunktionen, Hirntumore, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Gelenkprobleme auftreten. Das größte Krankheitsrisiko liegt in der Bauchfettsucht. Diese kann bei Männern und Frauen gleichermaßen auftreten. Es ist wichtig, wenn eines der eben beschriebenen Symptome auftritt oder der BMI im kritischen Feld liegt, dass eine Therapie begonnen wird. Der Hausarzt kann hier als hilfreiche Stütze fungieren, denn allein, ohne Unterstützung, ist es kaum möglich, das enorme Gewicht zu reduzieren. Fettsüchtig ist eine Krankheit und kann durch eine Diätberatung, eine Verhaltenstherapie oder einer Gruppentherapie behandelt werden. Wichtig ist der eigene Wille.

Wie kann man nun diesen Teufelskreis verlassen?

Es ist ziemlich einfach und doch wieder sehr schwer. Es erfordert die ausreichende Motivation und dafür muss man sich ein Ziel setzen, welches unbedingt erreicht werden soll. Die Behandlung beginnt mit einer Ernährungsumstellung, die auf Dauer eingehalten werden muss. Mit einer schnellen Diät kann fettsüchtig nicht aus der Welt geschaffen werden. Die betroffene Person muss sehr stark arbeiten und aktiv werden. Sie muss akzeptieren, dass sie Gewichtsprobleme hat. Das kann mit einer entsprechenden Therapie erreicht werden. In der Gruppe ist es für viele wesentlich einfacher, da alle Anwesenden die gleichen Probleme haben. Sie können sich untereinander austauschen und das Gewicht gemeinsam bekämpfen.
Fettsüchtig bedeutet jedoch nicht nur, dass mit weniger Essen alles wieder in Ordnung kommt. Es muss die positive Wirkung wahrgenommen werden. Die Werte, wie Blutdruck, Cholesterin, Herzfunktion werden vor Beginn der Therapie aufgeschrieben und bei jeder Untersuchung miteinander verglichen. Verändern sich die Werte ins Positive, stärkt dies gleichzeitig die Motivation. Menschen, die nicht mehr fettsüchtig sind, können besser atmen, das Treppensteigen ist nicht mehr so anstrengend und die gesamte Lebensfreude erhöht sich. Fettsüchtig sein ist nicht schön und es wirkt sich auch auf die sozialen Kontakte aus. Bei einer Gewichtsreduzierung hat man wieder Lust rauszugehen und mit Freunden etwas zu unternehmen.

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